Kalibrierung von Computerbildschirmen
Abgesehen davon gibt es auf einem Computerbildschirm nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, das Aussehen einer Datei in der gedruckten Fassung zu beurteilen. Die meisten Schirme sind nicht kalibriert, d.h. die Anzeige der Farben ist nicht verbindlich, Sonneneinstrahlung oder - ganz simpel - ein völlig verdreckter Bildschirm verfälschen das Ergebnis.
Das bedeutet: Ihre Farbkorrekturen sind so ungenau, als wenn Sie Ihren Farb-Negativentwickler zuletzt vor vier Jahren gewechselt hätten.
Für Ihre Praxis heisst dies: Ihre digitalen Bilder werden immer im RGB-Farbraum erstellt und bleiben dort. Zwischendurch wird weder hin noch her gewandelt.
Übrigens: Bildübertragungen im RGB-Modus sind kostengünstiger und sicherer als im CMYK-Modus, da stets ein Kanal weniger übertragen wird.
Ähnliche Beiträge:
- Was ist ein Proof und was heißt ‘Rendering Intent’? Ein Proof bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Gerät so tut, als wäre es ein anderes....
- Was ist ein Proof und was heißt ‘Rendering Intent’ ? Ein Proof bedeutet vereinfacht gesagt, dass ein Gerät so tut, als wäre es ein anderes....
- Colormanagement Colormanagement hat zum Ziel, die Farben durch den gesamten Produktionsprozess innerhalb der technischen Grenzen (Farbraumgröße)...
- Farbraum Digitalisierungen finden im RGB-Farbraum (Rot, Grün, Blau) statt. Das ist kein Wunsch, sondern physikalischer Fakt....
- Arbeitsfarbraum wählen Der Sinn eines Arbeitsfarbraumes und worauf man bei der Auswahl achten muss. Wie Sie vielleicht...
