Farbtiefe
Grundsätzlich gilt natürlich: mehr ist mehr!!! Für den Fall, dass die Redaktion nur einen Ausschnitt des gewünschten Bildes, allerdings in einer großen Aufmachung verwenden will, wird stets eine höhere Datenmenge (also Scan-Auflösung) gebraucht. Zu große Scans schaden nie in der Weiterverarbeitung, sie verstopfen höchstens die Datenleitung bei der Übertragung.
Bei sehr großen Dateien oder sehr vielen Bildern ist es deshalb angebracht, vor der Übertragung mit der Redaktion zu sprechen, ob das Bildmaterial dort überhaupt benötigt wird. Zu kleine Dateien ergeben dagegen pixelige, also schlechte und unerwünschte Druckergebnisse.
Die Farbtiefe eines Scans ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Sowohl auf der optischen Seite (also bei Scannern oder Digitalkameras), als auch in der Weiterverarbeitung können hier Probleme entstehen. Für die Darstellung eines RGB-Farbbildes stehen immer drei Farbkanäle (Rot, Grün und Blau) zur Verfügung. Jeder dieser Farbkanäle kann bei einem Bild mit 24 Bit Farbtiefe (24 /3 =
über eine Datemenge von acht Bit verfügen.
Was bedeutet dies ?
Es bedeutet, dass jeder Bildpunkt aus einer Farbkombination besteht, die sich aus Helligkeitswerten für die drei verschiedenen Farbkanäle bildet. Jeder der drei Kanäle kann Werte zwischen 0 und 255 (dem rechnerischen Umfang von acht Bit) annehmen und so können diese drei Kanäle zusammen c.a 16, Millionnen verschiedene Farben abbilden.
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