Kompression von Bilddateien

Ein Wort zur Kompression: Bilddateien werden, und dies hat sich seit der letzten Auflage unseres Ratgebers noch nicht geändert, am besten im JPEG-Format gespeichert. Es gibt ­mittlerweile einige sogenannte Wavelet-Formate, die in der Fachpresse oder im Internet diskutiert und verglichen werden - branchenweit durchgesetzt hat sich aber noch keines dieser neueren Formate.

Das JPEG-Format komprimiert die Bild­dateien nicht nur, es reduziert auch den Inhalt um einige Elemente. Daher nennt sich die Kompression auch „verlustig“ (im Gegensatz zur verlustfreien Kompression). Was geht nun verloren? Theoretisch nur Bildanteile, die der menschlichen Wahrnehmung verborgen bleiben.

Da jedoch in einem mathematisch-technischen Modell nicht ganz klar ist, was eigentlich die Intention einer Abbildung ist, ist natürlich diese Aussage pauschal nicht ganz richtig. Je höher Kontraste zwischen dicht beeinanderliegenden Elementen (sogenannte Pixel- oder ­Kantenkontraste) sind, desto grösser wird der Verlust an Details der entsprechenden Datei.

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