Die Wahl von Kompression und Qualität des Bildes

Mit der Wahl des Kompressions- oder Qualitätsfaktors (je nach Anwendungsprogramm zwischen 0 und 10 (12) oder 0 und 100 mit eben feineren Stufen) kann beeinflusst werden, wie aggressiv nun Kontraste reduziert werden.

Vorteil: die Datei wird kleiner. Nachteil: die Kantenkontraste verwischen - das Bild verliert Details und stellenweise erscheinen kleine rechteckige Strukturen, die sogenannten JPEG-Artefakte. Als Faustformel empfehlen wir: keine JPEG Kompression mit einem Qualitätsfaktor <7 wählen.

Der Qualitätsfaktor 10 hat nur in ­seltenen Ausnahmesituationen einen Unterschied zum Faktor 9 - auf die Dateigrösse wirkt es sich jedoch stark aus. Bei wichtigen oder detailintensiven Aufnahmen speichern Sie zunächst die Datei im TIFF- oder einem anderen verlustfrei komprimierenden Format ab, bevor Sie eine Version im JPEG-Format speichern.

Öffnen Sie beide Versionen nebeneinander und schauen Sie, ob in der JPEG-Version noch genügend Details vorhanden sind. Erst wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, sollten Sie die TIFF-Version des Bildes löschen.

In einer Digitalkamera müssen Sie bereits vor Ihren Aufnahmen entscheiden, in welchem Format die Bilder gespeichert werden sollen - wählen Sie lieber einen höheren Qualitätsfaktor - Speicherkarten sind käuflich - eine einmalige Fotosituation ist es nicht!

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