Wie kommt das Digitalfoto in die Redaktion? - E-Mail und Internet

Wenn Sie Dateien per E-Mail versenden möchten, beachten Sie bitte, dass es technische und praktische Grenzen gibt. ­Versenden Sie nicht ungefragt große Mengen an Bilddateien, schon gar nicht in einer einzigen E-Mail. Denn diese wird dadurch sehr schwer zustellbar und kann unter Umständen den Empfänger gar nicht erreichen, da es schon ausreicht, wenn nur ein E-Mail Server unterwegs mit der Weiterleitung der Dateien Probleme hat.

Unproblematisch sind die folgenden Übertragungswege:

1. Webserver und Internet
Elegant ist es auch, wenn Sie einen Webserver verwenden, um Bilddateien abzulegen und dem Redakteur nur einen Link auf die Bilder per E-Mail zustellen. Diese E-Mail ist dann sehr klein und wird schnell zugestellt. So kann der Redakteur nun selbst entscheiden, wann er wieviele der Bilder in die Redaktion kopiert und dort weiterverwendet.

Sie haben dadurch auch die Möglichkeit, ohne großen Kostenaufwand die gleichen ­Bilder mehreren Redakteuren gleichzeitig zuzumailen. ohne jedesmal große Datenmengen durch die Leitung zu schicken.
Auch hier gilt natürlich, dass die Dateien IPTC-Informationen enthalten müssen. Auf Ihrer Website sollten Sie weiterhin Ihre Kontaktdaten oder Ihre Bankverbindung ablegen.

Die Nutzung eines Internet-Datenbanksystemes ermöglicht Ihnen, dies weitgehend zu automatisieren und Redakteuren, nach Bilddateien auf Ihrem Server zu suchen. Auch so brauchen Sie der Redaktion nur einen Link, evtl. mit einem Kennwort, auf die Bilddateien zuzusenden.

Die Nutzung eines Internetservers hat weitere entscheidende Vorteile: Redakteure können unabhängig von der Uhrzeit in Ihrem Material recherchieren. Sollte die Datenüber­tragung eines Bildes fehlgeschlagen sein (weil die ISDN­­-Leitung zusammenbrach oder der E-Mail-Server sich ­verschluckte und die Mail in der Mitte durchgehackt hat), kann der Bildredakteur selbst die Datenübertragung neu anfordern und das Bild downloaden.

2. FTP und Internet
Eine sehr elegante und kostengünstige Variante, Ihr Bildmaterial in die Redaktion zu transportieren, ist es, den FTP-Server der Redaktion zu nutzen. Der stern hat z.B. einen solchen Server extra für Ihre Bildübertragungen eingerichtet.

Hierbei ziehen Sie Ihre Datei in das Fenster Ihres Netscape- oder Explorer-Browsers. Der Upload des Bildes auf den Server erfolgt dann vollautomatisch. Je nach Qualität Ihrer Internetverbindung geschieht dies mehr oder weniger schnell.

Sie müssen lediglich darauf achten, dass Ihre Bilder neben dem bereits angesprochenen Dateinamen die Endung „*.jpg“ aufweisen. Die Bilder laufen dann vollautomatisch ins Redak­tionssystem.
Bei dieser Übertragungsmöglichkeit können nur einzelne Bilder digital versandt werden, jedoch keine ganzen Ordner.

Weblinks
Die FTP-Adresse vom stern lautet: <ftp://ftp.guj.de/stern/>
Die FTP-Adresse vom SPIEGEL lautet: <ftp://ftp.spiegel.de/>

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