Colormanagement in der Praxis
Der Fotograf scannt ein Bild oder hat es digital fotografiert. Der Scanner oder die Kamera verfügen über ICC-Profile, so dass die Bilddaten bereits farbrichtig in den Computer übertragen werden.
Er ruft das Bild mit seiner Bildbearbeitungssoftware (meist Photoshop) auf dem ebenfalls kalibrierten Monitor auf, kontrolliert und bearbeitet es soweit nötig, schickt es in die Redaktion, in der der Redakteur das Bild exakt genauso sieht, wie vor ihm der Fotograf, weil er auch über einen kalibrierten Monitor verfügt und der Fotograf der Datei ein ICC-Profil angehängt hat, mit dessen Hilfe das Programm die Farben genau definiert wiedergeben kann.
Dem Redakteur gefällt das Bild in diesem Falle und er setzt es in sein Layout der Zeitungsseite ein, nachdem er es vorher ebenfalls mit einem ICC-Profil für den Vierfarbdruck (CMYK) separiert hat. Das führt dazu, dass das Bild farblich so in der Zeitung erscheint, wie der Fotograf es abgeschickt und der Redakteur es gesehen hat, innerhalb technischer Grenzen, auf die später etwas näher eingegangen wird.
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