Stereotypen der Medienfotografie

Fotos saugen lebendige Anschauung auf. Indem sie öffentlich gemacht werden, realisieren sie sich als Ware. Alles primäre Geschehen (politische Ereignisse, Folklore, Unfälle etc.) wird durch die Fotografie adaptiert, seines sozialen Gebrauchswertes beraubt, d.h. aus der im Prinzip real erfahrbaren Situation herausgelöst und als Reproduktion in den Bildmedien verkauft.

Zum einen realisiert sich dabei das Foto als Ware, zum anderen wird die Wahrnehmung auf stereotype Bildnormen und Sehweisen festgelegt.

Die reale Wahrnehmung der Umwelt wird so zu einer als real empfundenen Wahrnehmung von Erscheinungen, die im Prinzip nur auf dem Fotopapier und im Zusammenhang der Bildmedien (des Textes) existieren.

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2 Kommentare

  1. www.blogmemes.net:

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  2. PlugIM.com:

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    Beiträge zur Stereotypenbildung der Fotografie. Ein Blog zum Thema Fototheorie….

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