Archive for Juni 2007

Woher bekomme ich ICC-Profile bzw. wie erzeuge ich selbst welche ?

Bildschirm: Ideal ist es, den Bildschirm mit einem Messgerät auszumessen, nachdem vorher Farbtemperatur (5000-6500°K je nach Arbeitsumgebung), Kontrast und Helligkeit eingestellt worden sind. Bei neueren Bildschirmen liefert der Hersteller häufig auch ein Durchschnittsprofil der Monitorreihe mit. Auch über das Kontrollfeld „Monitore“ oder „Adobe Gamma“ kann der erfahrene Anwender den Bildschirm manchmal schon zufriedenstellend justieren, aber diese Methode ist eindeutig zweite Wahl.
Ein Profil wird mithilfe einer Software, die bestimmte Farben auf dem Bildschirm darstellt und einem Messgerät, das die Messwerte wieder in den Computer überträgt, erstellt. Continue reading ‘Woher bekomme ich ICC-Profile bzw. wie erzeuge ich selbst welche ?’ »

Kodak Box

With the introduction of the “Kodak Box” (1890, advertising slogan: You press the button, we do the rest), the foundation was put in place for a continually expanding amateur market. From this point on people were able to portray themselves without any further knowledge of photography. As a reaction to the popularization of photography, artistic photographers tried to differentiate themselves from the masses through formal finesse (bromide print, rubber print, etc.). Continue reading ‘Kodak Box’ »

Formale Stereotypen: Tendenz zum Farbfilm

Mit dem ‚Ansturm der Bildkollektionen’ war es vor allem die Tendenz zum Farbfilm, die sich in den Illustrierten immer stärker durchsetzt. In der aktuellen Tagespresse wurde vor 10 Jahren noch Schwarz/Weiß-Foto vorgezogen – Ausnahmen waren nur einige Wochenausgaben überregionaler Tageszeitungen („Frankfurter Rundschau“, „Die Welt“). Der Mangel an Farbfotos in der Tagespresse beruhte auf technischen Gründen: der Vierfarbendruck beim Rollenoffset ist vorläufig noch qualitativ schlecht und kostenintensiv. Dies hat sich jedoch im letzten Jahrzehnt geändert. Continue reading ‘Formale Stereotypen: Tendenz zum Farbfilm’ »

ECI-RGB konfigurieren

Woher bekomme ich den Farbraum ECI-RGB ?
Dieser Farbraum ist in Photoshop nicht enthalten, der einzige, der ähnlich praktisch für diese Anwendung ist, ist „Adobe RGB“. ECI-RGB bekommen Sie aus dem Internet unter www.eci.org, Sie können ihn aber auch selbst definieren in Photoshop mit folgenden Parametern: Continue reading ‘ECI-RGB konfigurieren’ »

Technical improvements

After technological improvements (better optics, short exposure times) and the change from light-sensitive metal plates to glass negatives combined with the “wet collodion” process, photographs could be reproduced at will. Then industry and other social classes took an interest. Continue reading ‘Technical improvements’ »

Arbeitsfarbraum wählen

Der Sinn eines Arbeitsfarbraumes und worauf man bei der Auswahl achten muss.
Wie Sie vielleicht schon herausgelesen haben, hat dieses System zwei Schwachstellen: Erstens: man kann den Fotografen nicht mitkalibrieren; und zweitens: die Farbräume sind unterschiedlich groß. Auf den zweiten Punkt möchten wir etwas näher eingehen. Farben, die in dem Farbraum A nicht enthalten sind, werden auch im Farbraum B, der vielleicht größer ist, nach der Konvertierung nicht von allein entstehen. Continue reading ‘Arbeitsfarbraum wählen’ »

Historical aspects of the development of photography

The quick development and prevalence of photography is related to the portrait trend at the end of the 19th century. The up and coming middle class, in trying to free itself from feudal constraints which were hampering its drive towards economic expansion, used the portrait as a means of self-portrayal. Facing one’s own image, admiring oneself and what one had attained and showing that “I am somebody” had been reserved for nobility long enough. Continue reading ‘Historical aspects of the development of photography’ »

Daten werden geräteneutral gespeichert

Das Problem: RGB ist nicht gleich RGB und CMYK ist schon gar nicht CMYK.
Es gibt keine allgemeinverbindliche Definition von Rot, Grün und Blau für den RGB-Farbraum. Stattdessen gibt es eine ­Vielzahl verschiedener RGB-Farbräume. CMYK Farbräume unterscheiden sich sogar noch stärker, denn hier hängen die Farben nicht nur von den verwendeten Druckfarben und dem verwendeten Papier ab, sondern auch von der Farbtemperatur der Beleuchtung und dem auf der Rückseite des Blattes Gedruckten ab. Zwischen einem Hochglanzdruck und einem Zeitungsbild liegen Welten. Ein CMYK-Farbraum beschreibt immer nur einen bestimmten Druckvorgang und stimmt für alle anderen nicht. Da er auch meist ein sehr viel kleinerer Farbraum als RGB ist, eignet er sich nicht für die Speicherung von Bilddateien, mit denen man noch etwas anderes vorhat als diesen speziellen Druckvorgang. Continue reading ‘Daten werden geräteneutral gespeichert’ »

Colormanagement - Was ist der Unterschied zu vorher ?

Vor Colormanagement schickte der Fotograf einen Scan, den der Scanner schon verfälscht hatte, betrachtete ihn auf einem Monitor, der weder die Farben noch die Helligkeitsverläufe exakt darstellte, schickte ihn an einen Redakteur, der nicht ­herausfinden konnte, mit welcher Farbdefinition der Fotograf das Bild bearbeitet hatte und das Bild zusätzlich auf einem Monitor sah, der anders eingestellt war. Continue reading ‘Colormanagement - Was ist der Unterschied zu vorher ?’ »