Colormanagement - Was ist der Unterschied zu vorher ?
Vor Colormanagement schickte der Fotograf einen Scan, den der Scanner schon verfälscht hatte, betrachtete ihn auf einem Monitor, der weder die Farben noch die Helligkeitsverläufe exakt darstellte, schickte ihn an einen Redakteur, der nicht herausfinden konnte, mit welcher Farbdefinition der Fotograf das Bild bearbeitet hatte und das Bild zusätzlich auf einem Monitor sah, der anders eingestellt war.
Dieser schickte es in einen meist nur unvollständig beschriebenen Druckprozess, der auch deshalb nicht optimal arbeiten konnte, weil alle gelieferten Bilder mit unterschiedlichen Voraussetzungen erstellt worden waren. Sicher konnte man auch schon vor Colormanagement in guter Qualität produzieren, aber mit höherem Aufwand und geringerer Anpassungsfähigkeit. Gerade wenn ein Bild in ganz verschiedenen Ausgabeprozessen verwendet werden soll, entfalten sich die Vorteile von Colormanagement.
Kurz: Vorher: „Guess what you get“ statt jetzt: „What you see is what you get“


















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