moodboard launcht Pay-What-You-Want Bilderkauf

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Die neue Welle kommt aus London: Kreative der Welt sind aufgerufen Bilderpreise beim Einkauf selbst zu bestimmen. Unter dem Motto ‘Pay-What-You-Want’ (bezahl was du willst) launcht die Agentur moodboard einen neuen Service für Bildeinkäufer. Grafiker, Artbuyer und Bildredakteure bestimmen bei diesem Konzept den Preis des Bildes selber. Geistiger Vater dieses Produkt ist Mike Watson, der Erfinder und ehemalige Chef von Digital Vision. Digital Vision wurde in 2005 an Getty Images für $ 165m verkauft.

Soviel Geld macht frei und motivierte Mike Watson zu diesem auf den ersten Blick etwas eigenartigen Lizenzmodell. Der Witz besteht wie immer in der richtigen Verpackung, denn Topmaterial ist auch bei diesem Modell auf Dauer nicht zu erwarten. Watson verkauft dieses Konzept als Alternative zu Getty und dem übrigen Bildermarkt-Establishment

“The industry is ready for an alternative to Getty and the establishment; so whether you´re an end-user or photographer looking for ways of monetising photography, it´s got to be good news that there´s a cheaper, faster and more viable option. The team and I led change in the stock image industry with Digital Vision and we´re leading change again” (O-Ton Watson)

Beim zweiten Blick auf die Website von moodboard unlimited zeigt sich jedoch der ‘wahre’ (Marketing-) Gedanke hinter dieser Idee. Denn moodboard unlimited ist nur ein Angebot unter vier verschiedenen der Agentur:

  • moodboard unlimited als Pay-What-You-Want Bilderkauf
  • moodboard micro als Mikrostock Kollektion mit Bildern ab 10 EURO
  • moodboard premium bietet Royalty Free Images zu einem Einheitspreis
  • moodboard+ ist die exklusive Marke mit lizenzpflichtigem Bildmaterial (Rights Managed)

Das Bildagentur Konzept ist nicht neu, bis auf die Integration von moodbaord unlimited in das Gesamtangebot einer Agentur. Wir sind gespannt, wie schnell diese Idee von Getty und dem sogennanten Bilder Establishment aufgesogen wird.

Die ersten die die ‘Pay-What-You-Want’ Idee testeten waren Restaurants in den USA und die britische Band Radiohead. Das Besondere: Die Fans sollen selbst entscheiden, wie viel ihnen der Download der zehn neuen Tracks wert ist. Auf einer Website können Kunden sich bereits registrieren und für den Download einen Betrag ihrer Wahl eintragen, der dann von einem Kreditkartenkonto abgebucht wird.

Weblinks
www.moodboard.com
Fans bestimmen den Preis des Radiohead Albums

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