Die Social-Media Dynamik
Januar 23, 2010 von picturetom · 2 Kommentare
Social Media nimmt rasant zu und hat für den Bildermarkt immer grössere Bedeutung. Für Firmen (wie Bildagenturen, Bildportale) bedeutet dies, dass man die Bestandteile des Marketingmixes überprüfen und um die Komponente Social Media erweiteren muss. Für Einzelkämpfer (Fotografen, Artbuyer, Bildredakteure, etc.) sollte Social Media zum integralen Bestandteil des Eigenmarketings werden.
Wie gross mittlerweile die Bedeutung von Social Media für das Web ist zeigt Garys Social Media Counter. Der Counter ist ein Flash App (in der ständigen Entwicklung begriffen) das an Hand unterschiedlicher ausgewählter Parameter zeigt, wie aktiv und dynamisch sich das Social Web weiterentwickelt.
Als Quellen der ständigen Auswertung dienen die o.g. Dienste selber und weitere Quellen, wie Branchendienste (TechCrunchies, AdMob, Mashable-CITA, Nielsen, ABI Reseach, u.v.a.).
Beispiel: Social Media Aktivitäten am 23.01.2010
- Upload von 134.150 Videos bei Facebook
- Upload von 3.003.229 Bildern bei Flickr
- 400.7191 Tweets bei Twitter
- 601.511 neue Facebook-Mitglieder
- 1.001.715.509 Vidoes wurden bei YouTube angesehen
- Download von 5.067.409 iPhone Apps
- 47.602 neue Twitter Benutzer
Wer in Zukunft eine relevante Anzahl von Bildern oder seine Dienstleistung in welche Zielgruppen auch immer absetzen will, kommt an einigen der o.a. Dienste nicht vorbei. Dies gilt sowohl für die Distribution eigener Inhalte und Bilder, wie auch für Aquise und Vertrieb.
Was sind eigentlich Social Media?
Social Media sind Medien, die soziale Interaktionen und Kollaboration ermöglichen. Sie unterstützen die menschliche Disposition zum sozialen Leben in der Gemeinschaft mit technologischen Mitteln und Gimmicks und wandeln einseitige Medien-Monologe (einer zu allen) in soziale Medien-Dialoge (jeder zu jedem).
Damit entwickelt sich jeder beteiligte Konsument zu einem (potenziellen) Produzenten. User erstellen gemeinsam ihre Inhalte (User Generated Content). Es besteht kein Gefälle mehr zwischen Sender und Rezipienten (Sender-Empfänger-Modell). Als Kommunikationsmittel werden dabei Dateien, Texte, Bilder oder Rich-Media-Objekte (Audio, Video, Podcast) genutzt.
Dieses gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen der Inhalte wird von cleveren Unternehmern im Crowdsourcing (Schwarmauslagerung) professionell genutzt und verwertet. Beispiele dafür sind flickr und YouTube.
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