10th Januar 2008, 07:16 am
Mit jeder Erhöhung des Einkommens wachsen die Möglichkeiten Fotografische Praxis hängt sehr deutlich davon ab, ob Kinder in der Familie vorhanden sind oder nicht: „Der Anteil der Besitzer einer oder mehrerer Kameras liegt in den kinderlosen Haushalten bei 38,5 %, während dieser Anteil bei Ehepaaren mit einem Kind 62, % beträgt“ (Bourdieu u.a. 1981). Meist ist es vor allem die Geburt des ersten Kindes, die das Bedürfnis nach Fotografieren verstärkt. Mit zunehmendem Alter der Kinder läßt die Fotografierwut der Eltern (hier: vor allem des Vaters) nach. Continue reading ‘Die rituellen Gebrauchsweisen der Gelegenheitsknipser: Familienfotografie’ »
5th Januar 2008, 07:30 am
„Betrachtet man die Fotos von Amateurwettbewerben, so unterscheiden sich diese von jenen der Profis kaum mehr in der Bildqualität, sondern allenfalls im nicht erreichten Zugang zu den kostbaren Objekten… Schon von jenem Moment an, wenn der Amateur in einer Tageszeitung oder in einem Freizeitmagazin nach einem Modell inseriert, später mir ihm Make-up und Posen bespricht und dann in Ermangelung einer Windmaschine stürmische Wetter abwartet, opfert er die Wahrnehmung seiner Wünsche nach Kontakt, Begegnung, Berührung, Liebe der harten Veredelung von Leitbildern“
(Kunde, Wolfgang/Wawrzyn Lienhard 1979). Continue reading ‘Amateure und die Gebrauchsweisen der Fotografie’ »
30th Dezember 2007, 11:02 pm
In der Tendenz werden durch die Tabellen auch Unterschiede in den Gebrauchsweisen der Fotografie deutlich. Überwiegend – auch nach übereinstimmenden Aussagen anderer Autoren – wird die Fotografie meist ‚selten’ oder ‚saisonal’ gebraucht, ist also abhängig von bestehenden Anlässen. Diese Gruppe der Amateure, deren Größe sich um die 80 % Marke bewegt, kann man als Gelegenheitsknipser bezeichnen. Continue reading ‘Ambitionierte Amateure und Gelegenheitsknipser’ »