16th März 2008, 08:15 am
Unter den „Repertoireproblemen“ (Brög, Hans 1979) von Fotografie wird hier die Gesamtheit der möglichen ‚Kompositionen’ eines fotografischen Abbildes verstanden, die bedingt sind durch die spezifisch fotografische Technik der Aufzeichnung von Realität, im Hinblick auf den Objektbezug des Fotos. Die Einschränkung der Objektivität des fotografischen Zeichens sind bedingt durch: Continue reading ‘Einschränkung der Objektivität des fotografischen Zeichens durch Repertoireprobleme der Fotografie’ »
12th März 2008, 03:56 pm
Stockvault will, wen wundert es, die größte Photosharing Community für Fotografen und Designer werden. Frei verfügbare Stockphotos sollen von beiden Gruppen kostenlos für persönliche Zwecke und Weiterbildung genutzt werden können. Der unbefangene Betrachter könnte dies leicht als flickr Plagiat missverstehen, wird doch hier die flickr Funktionalität 1:1 übernommen. Continue reading ‘Der XXX. flickr Clone - Stockvault relauncht Photosharing Community’ »
1st März 2008, 07:36 am
Personalisierung: Personendarstellungen (Kinder, Familie) bestimmen zum größten Teil die Fotografische Praxis der Gelegenheitsknipser. Joachim Kallnich (1977) ermittelte in einer empirischen Untersuchung, der 8886 Fotos aus Alben von Arbeiterfamilien zugrunde lagen, daß 85,8 % dieser Fotos Personendarstellungen waren. Mit 63,6 % lag dabei der Anteil der Gruppenbilder am höchsten. Von den Personendarstellungen wurden ca. 25 % auf Familienfesten/-feiern aufgenommen und ca. 28 % im Urlaub oder in der Freizeit. Continue reading ‘Inhaltliche Stereotypen der Amateurfotografie’ »
15th Februar 2008, 11:14 pm
Fotografie als Beweis, als untestreichen der Wahrhaftigkeit z.B. eigener Urlaubserlebnisse ist eine weitere Funktion der Gelegenheitsfotografie. Dabei ist die Funktion, das Foto als Beweis, eine doppelte: zum einen Mittel zur Beglaubigung eigener Erfahrungen,- daß man ‚seinen Spaß gehabt hat’ auf der Familienfeier, im Urlaub, daß es sich gelohnt hat -, zum anderen als Nachweis gegenüber seiner sozialen Bezugsgruppe, den Nachbarn bspw., daß man auch dort war. Continue reading ‘Fotografie als Beweis’ »
14th Februar 2008, 09:22 am
Keywording.com aus Portland/USA hat eine schnelle und preiswerte Möglichkeit entwickelt um Captions (Bildbeschreibungen) in relevante Keywords (Stichworte) zu verwandeln. Fotografen und Bildagenturen benötigen in diesem schnell drehenden Markt preiswerte Tools zur Konvertierung, damit Ihre Bilder in der Fülle des Angebotes überhaupt gefunden werden. Continue reading ‘Keywording.com konvertiert Captions zu Keywords’ »
12th Februar 2008, 09:49 pm
Die Kamera und ihr Produkt, das fotografische Abbild retten bestimmte Erscheinungsbilder vor der unvermeidlichen Überlagerung durch andere Erscheinungsbilder, indem sie sie konserviert. Dabei kann das fotografische Abbild nicht grundsätzlich Erinnerung speichern, sondern höchstens Anlaß von den im Subjekt ablaufenden Erinnerungsprozessen sein, z.B. das Albumbild der längst verstorbenen Tante erinnert vielleicht an die Zeit damals, der Diaabend vom letzten Urlaub erinnert an die ‚schöne Zeit’ auf Teneriffa und weckt dadurch Sehnsüchte und Illusionen. Continue reading ‘Erinnerung und Fotografie’ »
22nd Januar 2008, 02:45 pm
Der zweite gängige Ritus amateurhafter Bildproduktion ist die Urlaubs – oder Touristenfotografie. Der rein ‚saisonale’ Gebrauch der Fotografie, vor allem im Urlaub, geht quer durch alle Schichten der Gesellschaft. Fotografische Praxis und Ferien korrelieren also sehr miteinander, ebenso wie die Verbindung von Familie und Urlaub: Tante Trude vor dem Eifelturm, Klein-Lieschen vor dem schiefen Turm – und bei den besserverdienenden Angestellten posiert halt die Freundin/Frau am Strand vor Hawaii vor der ‚glühend-rot’ untergehenden Sonne. Ferien bilden oft den Höhepunkt des Familienlebens, insofern tritt hier die Fotografie den Beweis an, daß man auch tatsächlich dagewesen ist. Continue reading ‘Urlaubsfotografie der Amateure’ »