Die Fotografie als Objekt

Innerhalb einer konkreten Rezeptionssituation tritt das Foto also anstelle der Wirklichkeit. Es ist damit Objekt sinnlicher Erkenntnis. Dabei ist der Erkenntnisprozeß nicht nur durch die Begrenzung sinnlicher Wahrnehmung beschränkt (optimale Stimulierung, verhaftet-sein an der Oberfläche, Tendenz zur Eindeutigkeit, Begrenzung durch Standort und Perspektive), sondern ebenso durch die Einschränkungen des fotografischen Zeichens (nicht-Eindeutigkeit der Inhalte, zu große Komplexität, zu viele Teilbeziehungen), die zur Folge haben, daß Bedeutungsstrukturen nicht eindeutig erkannt und identifiziert werden, daß das Objekt (Foto) nicht eindeutig benannt werden kann und so denkende Erkenntnistätigkeit (als Reflexion; wobei hier das Foto Anlaß sein könnte) nicht stattfindet. Continue reading ‘Die Fotografie als Objekt’ »

Trendforschung ala Corbis

Die Bildagentur Corbis der ewige Verlierer um die Bilder-Weltherrschaft (nach Getty und Jupiter Images) hat einen neuen Trendreport aufgelegt. In diesem geht es um die Nutzung von ‘Recreational-vehicles’ (deutsch: Campingmobilen) in der amerikanischen Bevölkerung. Ergebnis: ca. 8% der Gesamtbevölkerung der USA verfügen bis 2010 über ein RV (Recreational-vehicle, Campingmobil) . Continue reading ‘Trendforschung ala Corbis’ »

Getty Umsätze steigend

Getty Images gab für das 1. Quartal 2008 einen Umsatz von $233,2 Millionen Dollar aus. Im Vergleich zum 1. Quartal 2007 mit $212,7 Millionen Dollar stiegen damit die Umsätze um 9,7%. Ursächlich verantwortlich für das Umsatzplus sind der Editorial und Micropayment Sektor. Continue reading ‘Getty Umsätze steigend’ »

Bedeutung und Funktion des Fotos innerhalb der sinnlichen Erkenntnis

Die Entwicklung der Fotografie hat einen qualitativen Sprung innerhalb sinnlicher Erkenntnistätigkeit zur Folge. Der praktische Aneignungsprozeß wird verkürzt, indem durch das Foto Abbilder von Wirklichkeit frei verfügbar werden und als Informations- und Nachrichtenträger Wirklichkeit ersetzen können. Hier wird das Foto also zum Symbol für Wirklichkeit. Continue reading ‘Bedeutung und Funktion des Fotos innerhalb der sinnlichen Erkenntnis’ »

Verarbeitungsformen sinnlicher Erfahrung im Bewußtsein

Neben der sinnlichen Erkenntnis, die zu unmittelbarer sinnlicher Erfahrung führt, ist die denkende Erkenntnistätigkeit eine zweite Form der Erkenntnis. Dabei geht das Denken von den in der Wahrnehmung gewonnenen sinnlichen Daten aus und verarbeitet sie. Dabei ist das Denken eine entwickeltere Form der Erkenntnis, die sich von der sinnlichen Oberfläche des Gegenstandes lösen kann. Denken erfolgt in Prozessen symbolischer Repräsentation, wobei die Sprache das Medium ist, über das sich Denken vollzieht. Sie ist also Träger des Erkenntnisprozesses für denkende Erkenntnistätigkeit. Denken vollzieht sich in Begriffen, in Benennungen von Bedeutungsstrukturen. Continue reading ‘Verarbeitungsformen sinnlicher Erfahrung im Bewußtsein’ »

Das Verhaftetsein sinnlicher Erkenntnis an der Oberfläche am Beispiel der Warenästhetik der Fotografie

Die Warenästhetik der Fotografie in ihren Ausprägungen des ‚technizistischen und professionellen Scheins’ ist das Ergebnis gesellschaftlicher Prozesse. Der ‚Wert’ der Ware Fotografie ist von ihrem eigentlichen Gebrauchswert (von ihrer konkreten Eigenschaft) abstrahiert, da Waren in einer kapitalistischen Gesellschaft Produkte von Einzelkapitalisten sind und auf dem Markt gegeneinander getauscht werden müssen. Continue reading ‘Das Verhaftetsein sinnlicher Erkenntnis an der Oberfläche am Beispiel der Warenästhetik der Fotografie’ »

Die erste Microstock-Company ist pleite

Lucky Oliver eine von vielen Bildautoren im amerikanischen Markt favorisierte Microstock Bildagentur schmeisst das Handtuch. Der Grund war vor allem die mangelnde Investionsbereitschaft potenzieller Geldgeber. Ein Jahr dauerte die erfolglose Suche nach frischem Geld um das Unternehmen auf dem neuesten Stand der Technik weiter zu entwickeln, dann warf der Gründer Bryan Zmijewski das Handtuch. Continue reading ‘Die erste Microstock-Company ist pleite’ »

Die Begrenzung der menschlichen Wahrnehmung

Die Wahrnehmung von Objekten der Außenwelt ist allein schon durch diese spezielle Form der sinnlichen Erkenntnisse aufgrund ihrer Charakteristika begrenzt. (a) Wahrnehmung ist generell abhängig vom physischen und psychischen Zustand des Subjektes, d.h. die Wahrnehmung von Objekten der Außenwelt findet nur adäquat statt, wenn eine optimale Stimulierung gegeben ist. So findet der Bilderblattkonsum (llustrierte, Magazine) fast immer in der Freizeit, nach Feierabend statt oder in anderen Momenten relativer Entspanntheit und Konzentration. Continue reading ‘Die Begrenzung der menschlichen Wahrnehmung’ »

Getty macht Umsatz - Abmahnwelle spült Geld in die Kasse

Die US-Bildagentur Getty Images verschickt reihenweise Rechnungen an deutsche Seitenbetreiber. Vorwurf: Illegale Nutzung von Getty-Bildern. Gut 2000 Euro kostet das je Foto. Wer nicht zahlt, wird abgemahnt. Offenbar sind einige der Abmahnungen unberechtigt und führen zu heftigen Irritationen bei den Kunden. Continue reading ‘Getty macht Umsatz - Abmahnwelle spült Geld in die Kasse’ »

Charakteristika der Wahrnehmung als sinnliche Erkenntnis

Die Bindung der Wahrnehmung als sinnliche Erkenntnis an die Wechselwirkung zwischen Subjekt und Objekt, und damit an die sinnliche Präsenz, ist die Grundlage für die Fähigkeit des Subjektes sich die Umwelt unmittelbarer Erfahrungen anzueignen. Notwendigerweise bedeutet das für das Subjekt, daß sinnliche Erkenntnis immer der Oberfläche des realen Gegenstandes verhaftet ist – sinnliche Erkenntnis klebt also an der äußeren Hülle des Gegenstandes (einer Fotografie), an der Erscheinungsform. Continue reading ‘Charakteristika der Wahrnehmung als sinnliche Erkenntnis’ »